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AXELLE BERLIER
KUNSTKURATORIN

 

ÜBER
Nach einem Master in Kunstgeschichte arbeitet Axelle Berlier heute als Kunstkuratorin. Sie tauscht sich täglich mit Künstlern aus und kümmert sich darum, die neuen Talente von morgen aufzuspüren, die in den Galerien und online zu finden sind.

Was sie täglich bewegt? Ganz nah am kreativen Geschehen zu sein, aber auch neue Künstler zu entdecken und sie auf ihrem Weg zum Erfolg zu begleiten.

Sie ist besonders begeistert von Street- und Pop-Art-Werken, was sie ausdrücken, welche Botschaft sie vermitteln, die Kraft der Gesten, der Farben und das ganze Universum, in das uns die Künstler einladen...


Lesen Sie ihr Interview



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INTERVIEW

Wie lange arbeitest du schon bei CDA? Worin besteht deine Arbeit?
Ich bin im September 2020 anlässlich des 19-jährigen Bestehens von Carré d'artistes zu Carré d'artistes gekommen! Ich bin Teil der Kunstabteilung und tausche mich täglich mit den Künstlern aus. Außerdem suche ich nach neuen Talenten und kümmere mich um die Website und um die verschiedenen thematischen Kollektionen, die dort angeboten werden. Schließlich kümmern sich meine Kollegen und ich auch um die Eröffnung neuer Galerien.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten? Woher kommt deine Leidenschaft für die Kunst?
Was mich täglich begeistert, ist, ganz nah am kreativen Geschehen zu sein, aber auch neue Künstler zu entdecken und sie auf ihrem Weg zum Erfolg zu begleiten. Diese Leidenschaft für die Kunst entstand relativ spät, ich würde sagen, dass sie erst nach dem Abitur richtig zum Vorschein kam, als ich mich für ein Studium der Kunstgeschichte entschied. Insbesondere die zeitgenössische Kunst hat diese Leidenschaft verstärkt.

Was war dein erster Kontakt mit der Welt der zeitgenössischen Kunst?
Meine erste prägende Begegnung mit der zeitgenössischen Kunst fand durch die Künstlerin Marina Abramovic statt. Der Ansatz dieser Künstlerin hat mich mit ihren körperbetonten Performances, die die Grenze zwischen Kunst und Leben verschwimmen lassen, sofort fasziniert.

Möchtest du uns eine Anekdote erzählen? Mit einem/r Künstler/in / einem/r Kunden/in / einem/r Mitarbeiter/in? Etwas, das du nie vergessen wirst?
Ich werde mich immer an die Emotion erinnern, die ich empfand, als ich die ersten Kunstwerke eines Künstlers erhielt, den ich kontaktiert hatte, um unserem Netzwerk beizutreten. Diese Emotion begleitet mich jeden Tag, wenn ich einem potenziellen neuen Künstler schreibe, immer mit der Hoffnung, dass er in unseren Galerien wächst, sich entfaltet und weiterentwickelt.
 

 

Welcher Stil berührt dich besonders, warum? Was löst er bei dir aus?
Ich habe nicht wirklich einen Stil, der mich mehr anspricht als ein anderer. Was mich anspricht, herausfordert und berührt, ist das, was ein Kunstwerk ausdrückt, die Poesie, die es ausstrahlt, die Botschaft, die es vermittelt, die Kraft einer Geste, einer Farbe und die ganze Welt, in die der Künstler uns einlädt. Es ist ein Gefühl, das sich nicht immer erklären lässt.
Was die Künstler betrifft, deren Werke bei mir Emotionen hervorrufen, so gibt es viele. Ich bin besonders angetan von der Arbeit des koreanischen Fotografen Bae Bien-U, den fesselnden Werken von Pierre Soulages, aber auch von der Arbeit der Künstler der Arte Povera wie Giuseppe Penone oder des Land-Art-Künstlers Andy Goldsworthy.

Ein/e Künstler/in von Carré d'artistes, dessen/deren Arbeit dir besonders gefällt?
Es ist schwierig, aus der Vielzahl an Talenten, die wir haben, nur einen auszuwählen. Aber die Kunstwerke von Christian Hévin haben es mir besonders angetan. Ich mag seine pulsierenden Farben und das Licht, das durch die Metallschnipsel, die er einarbeitet, ausgeht. Ich bin beeindruckt von den kraftvollen Bewegungen des Künstlers, die seine Gemälde zum Leben erwecken. Schließlich hat auch der Geruch seiner Werke, die er mit einem selbst hergestellten Öl malt, etwas Verzauberndes an sich. Es ist also eine wahre Sinnesreise, auf die mich seine Kunstwerke entführen.

Wenn du Carré d'artistes in drei Worten beschreiben müsstest, welche würdest du wählen? Warum? 
Begegnungen: für die täglichen Begegnungen mit den Künstlern und ihrer Welt. Aber auch für die Begegnungen der Kunden mit dem Kunstwerk, das ihnen Emotionen hervorruft.
Initiation: Weil Carré d'artistes es ermöglicht, Stile zu entdecken, zu denen man sich nicht unbedingt hinwenden würde, und auch, um im Laufe der Zeit seine Wahrnehmung für zeitgenössische Kunst zu verfeinern.
Intensiv: wegen der Emotionen, die ein Kunstwerk in jedem Menschen auslösen kann, und auch wegen der Begeisterung, die diese Arbeit im Alltag hervorruft.

Eher kleine oder große Formate? Aus welchem Grund?
Beide. Manche Themen eignen sich besser für kleine Formate, insbesondere für intimere Werke wie Stillleben, Illustrationen oder Aktgemälde. Kleine Formate erfordern eine große Präzision und stellen eine wahre Meisterleistung der Künstler dar. Diese Kunstwerke sind daher umso wertvoller. Große Formate hingegen ermöglichen eine andere Art des Ausdrucks. Sie erfordern einen stärkeren Körpereinsatz des Künstlers und haben daher eine andere, ebenso faszinierende Aussagekraft.

Warum ist Kunst deiner Meinung nach wichtig?
Ich liebe die Kunst wegen ihrer Fähigkeit, das Unsagbare auszudrücken und die Realität zu transzendieren.

Unique art for...

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