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VANESSA MANG
GALERISTIN IN WIEN


Vanessa Mang hat schon immer gerne gezeichnet, aber ihre wahre Leidenschaft für die Kunst entdeckte sie während ihres Studiums, das sie zu einem Abschluss in Kunstgeschichte führte. Heute leitet sie die Galerie in Wien, kümmert sich um ihr Team und hilft den Künstlern, ihren Stil und ihre Technik ständig weiterzuentwickeln. Ihr Ziel ist es, ihre Kunden bestmöglich zufrieden zu stellen.

Die semi-abstrakte Kunst hat es ihr besonders angetan, weil diese ihrer Meinung nach ein Szenario vorgibt, aber Raum für unsere eigene Vorstellungskraft lässt. Sie regt uns an, unsere eigene Fantasie zu benutzen und erlaubt uns, kreativ zu sein...


Entdecken Sie Ihr Interview

 


KUNST UND MENSCHLICHKEIT
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INTERVIEW

Wie lange arbeitest du schon bei Carré d'artistes? Worin besteht deine Arbeit? 
Ich bin seit Dezember 2020, als die Galerie in Wien eröffnet wurde, Teil des Abenteuers. Meine Arbeit umfasst viele verschiedene Aspekte: Ich kümmere mich um mein Team, die Künstler und natürlich um unsere Kunden. Ich denke, Galeristin zu sein bedeutet, den Künstlern dabei zu helfen, ihren Stil und ihre Technik ständig weiterzuentwickeln und unsere Kunden so bestmöglich zufrieden zu stellen. Ich sage immer, dass unsere oberste Priorität der Kundenservice ist, denn ich möchte, dass jeder Kunde die Galerie mit einem Lächeln und im besten Fall mit einem Kunstwerk verlässt.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten? Woher kommt deine Leidenschaft für Kunst?
Am besten gefällt mir an meiner Arbeit der Kontakt mit den Kunden. Ich bin Verkäuferin, seit ich mit 16 Jahren angefangen habe zu arbeiten. Mir hat der Kontakt mit Kunden immer gefallen und ich denke, es gibt keine bessere Entlohnung als einen glücklichen Kunden. Ich mag es auch sehr, mich selbst zu übertreffen, um all ihre Bedürfnisse zu erfüllen. 

In der Schule habe ich schon immer gerne gezeichnet, aber die wahre Leidenschaft für die Kunst kam erst mit meinem Studium. Ich habe meinen Bachelor in Kunstgeschichte gemacht und schreibe gerade an meiner Masterarbeit. Als ich 18 wurde und mich entscheiden musste, was ich für den Rest meines Lebens machen wollte, habe ich mir alle möglichen Studiengänge an der Universität Wien angeschaut und da war Kunstgeschichte dabei und ich wusste, das ist es, was ich mit meinem Leben machen will. 

Was waren deine ersten Schritte in der Welt der zeitgenössischen Kunst?
Die meisten Studenten der Kunstgeschichte interessieren sich nicht für zeitgenössische Kunst, aber ich habe mich schon immer dafür interessiert. Soweit ich mich erinnern kann, hatte ich meine erste richtige Begegnung mit zeitgenössischer Kunst, als ich 14 Jahre alt war, im MUMOK (Museum für moderne Kunst). Ich sah dieses Kunstwerk und verstand es zunächst nicht, aber dann las ich etwas darüber und seit diesem Tag versuche ich, immer offen für Kunst zu sein. Zeitgenössische Kunst ist etwas, das man manchmal nicht wirklich versteht, aber auf den zweiten Blick oder wenn es einem jemand erklärt, eröffnet es einem eine völlig neue Welt.

Möchtest du uns eine Anekdote erzählen? Mit einem/r Künstler/in / einem/r Kunden/in / einem/r Mitarbeiter/in? Etwas, das du nie vergessen wirst?
Wenn du jeden Tag in der Galerie bist, triffst du so viele verschiedene Kunden und Künstler, dass du viele lustige, herzerwärmende, manchmal verwirrende Geschichten hast, die du nie vergessen wirst. Ich werde mich an alle erinnern, aber ich glaube, das wichtigste Gefühl, das ich immer in meinem Herzen tragen werde, ist die Freude, die ich empfinde, wenn wir für einen Kunden ein Kunstwerk finden, in das er sich sofort verliebt.
 

 


Welcher Stil berührt dich besonders, warum? Was löst er bei dir aus?
Wie Jérémie Anguera, dem Galerist aus Toulouse, hat es mir die semi-abstrakte Kunst besonders angetan, weil diese ein Szenario vorgibt, aber Raum für unsere eigene Vorstellungskraft lässt. Sie regt uns an, unsere eigene Fantasie zu benutzen und erlaubt uns, kreativ zu sein.

Ein/e Künstler/in von Carré d'artistes, dessen/deren Arbeit dir besonders gefällt?
Das ist eine schwierige Frage. Ich denke, dass jeder unserer Künstler so unterschiedlich ist und jedes Werk seine eigenen wertvollen und faszinierenden Facetten hat, und das hängt auch von meiner Stimmung ab. Wenn ich in einer eher heiteren Stimmung bin, würde ich Nai sagen, wenn ich der Realität entfliehen möchte, würde ich Ivica Petras sagen, wenn ich neue Eindrücke in meinem Alltag brauche, würde ich Patricia Frida sagen.

Wenn du Carré d'artistes in drei Worten beschreiben müsstest, welche würdest du wählen? Warum?
Einzigartig, natürlich. Offen. Vernetzt. 
Ich liebe das Konzept als Ganzes, es ist wirklich einzigartig und absolut genial. Mit Carré d'artistes habe ich das Gefühl, dass nicht nur unsere Türen offen sind, sondern auch unsere Herzen und unser Geist. Ich habe so viele verschiedene Künstler und Kunden, und jeder ist willkommen. Ich denke, wir sind ein Bindeglied zwischen dem Künstler und dem Kunden. Teil des Netzwerks Carré d'artiste zu sein, gibt mir auch das Gefühl, mit allen anderen Galerien auf der Welt verbunden zu sein.

Eher kleine oder große Formate? Aus welchem Grund?
Kleine Formate. Ich mag es, die Grenzen eines großen Kunstwerks zu überwinden und aus vielen kleinen Formaten ein Kunstwerk für sich zu schaffen.

Warum ist Kunst deiner Meinung nach wichtig?
Kunst ist so essentiell für unsere Gesellschaft und unsere Geschichte, sie war schon immer da und wird es immer sein, sie ist ein internationales und zeitloses Mittel, um uns auszudrücken. Sie ist eine Möglichkeit, der Welt zu entfliehen und eine neue zu finden. Es ist Freiheit, es ist politische unparteiisch, es ist das Schöne, das Hässliche und noch viel mehr. Und das, was ich an Kunst am meisten liebe ... ist Emotion, Kunst bringt Erinnerungen und Emotionen hervor und deshalb ist Kunst wichtig.

Unique art for...

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