
Stéphanie Tosi, Gründerin von Carré d'artistes, erzählt von der Reise, aus der das Abenteuer entstand
"Manche Geschichten entstehen aus einem langen Plan. Andere beginnen in einem einzigen, besonderen Moment.
Seit meiner Kindheit begleitet mich die Kunst. Mit sieben Jahren betrat ich zum ersten Mal eine Kunstschule. Dort entdeckte ich einen Ort der Freiheit – einen Ort, an dem man träumen, die Welt mit anderen Augen sehen und seinen Gefühlen Ausdruck verleihen kann.
Das Leben führte mich zunächst in eine andere Richtung. Nach meinem Wirtschaftsstudium arbeitete ich acht spannende Jahre in einem internationalen Unternehmen. Doch die Kunst hat mich nie verlassen. Ich malte weiter, besuchte Künstlerateliers und begegnete außergewöhnlichen Künstlerinnen und Künstlern.
Dann veränderte eine Reise alles."
Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren vertreten wir eine einfache Überzeugung
Kunst ist kein Luxus. Kunst ist Leben.
Sie begleitet uns in den wichtigen Momenten des Lebens.
Sie lässt uns reisen, nachdenken und manchmal einfach lächeln.
Sie erinnert uns daran, was uns tief im Inneren berührt.
Dennoch blieb zeitgenössische Kunst lange Zeit hinter Türen verborgen, die viele Menschen sich nicht trauten zu öffnen.


Von Anfang an hat uns eine Überzeugung geleitet: Talent ist überall – Sichtbarkeit jedoch selten.
Seit mehr als 25 Jahren besuchen wir Ateliers, sichten Portfolios und entdecken Ausstellungen auf der Suche nach Künstlerinnen und Künstlern, die uns berühren, überraschen und unseren Blick auf die Welt bereichern.
Bevor wir Galeristen sind, sind wir Talentscouts. Wir lieben es, dieses besondere Funkeln zu erkennen, noch bevor es einem breiten Publikum sichtbar wird.
Dann beginnt eine weitere Aufgabe: Begegnungen zu schaffen. Zwischen einer Künstlerin oder einem Künstler und ihrem oder seinem Publikum. Zwischen einem Kunstwerk, das eine Geschichte erzählt, und dem Menschen, der sich darin wiederfindet.
Seit jeher knüpft Carré d'artistes diese Verbindungen – getragen von Vertrauen, Neugier und Emotion.

Ohne Einschüchterung. Ohne Elitarismus. Ohne Distanz. Nur mit Emotion.
Im Jahr 2001 eröffneten wir unsere erste Galerie mit einer fast naiv wirkenden Idee: einen Ort zu schaffen, den jeder ganz selbstverständlich betreten kann.
Schauen.
Sich Zeit nehmen.
Fragen stellen.
Sich in ein Kunstwerk verlieben.
Und vielleicht gemeinsam mit ihm nach Hause gehen.

Eine ungebrochene Leidenschaft. Eine Überzeugung, die heute stärker ist denn je.
Seit der Eröffnung unserer ersten Galerie hat sich vieles verändert.
Die Welt. Die Städte. Unsere Lebensgewohnheiten.
Doch unsere Überzeugung ist dieselbe geblieben.
Wir glauben, dass Künstlerinnen und Künstler Orte brauchen, an denen sie sich entfalten können.
Wir glauben, dass jeder Mensch es verdient, von Schönheit umgeben zu sein.
Wir glauben, dass Kultur Verbindung schafft, wo uns so vieles voneinander trennt.
Und mehr denn je glauben wir, dass die Begegnung zwischen einem Menschen und einem Kunstwerk ein kostbarer Moment ist.
Vielleicht sogar ein wenig magisch.
Deshalb gibt es Carré d'artistes.
Und deshalb gehen wir diesen Weg weiter.
